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Welche Retail- und Logistik-Events sich 2026/2027 wirklich lohnen und wo Entscheider die wichtigsten Marktimpulse erhalten.

Führende Fachmessen und Konferenzen für Einzelhandel & Logistik

In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Retail- und Logistik-Events 2026/2027 für Entscheider besonders relevant sind, welche Themen die Branche aktuell prägen und wo sich die wichtigsten Kontakte, Technologien und Marktimpulse finden lassen. Entdecken Sie, welche Fachmessen und Konferenzen sich für Ihre strategischen Ziele lohnen, welche Trends von KI bis Omnichannel-Commerce im Fokus stehen und wie Sie Ihre Event-Strategie gezielt nutzen, um Wachstum, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit voranzutreiben.

In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Retail- und Logistik-Events 2026/2027 für Entscheider besonders relevant sind, welche Themen die Branche aktuell prägen und wo sich die wichtigsten Kontakte, Technologien und Marktimpulse finden lassen. Entdecken Sie, welche Fachmessen und Konferenzen sich für Ihre strategischen Ziele lohnen, welche Trends von KI bis Omnichannel-Commerce im Fokus stehen und wie Sie Ihre Event-Strategie gezielt nutzen, um Wachstum, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit voranzutreiben.

Veranstaltungsübersicht

2. Halbjahr 2026

  • Outdoor Retailer • 19. – 21. August 2026 • Minneapolis Convention Center, USA
  • IFA Berlin • 4. – 8. September 2026 • Messe Berlin, Deutschland
  • NRF: Retail’s Big Show Europe • 15. – 17. September 2026 • Expo Porte de Versailles, Paris, Frankreich
  • eCommerce Expo • 23. September • Excel London, London, UK
  • EHI Connect • 29. – 30. September 2026 • Denkquartier, Düsseldorf, Deutschland
  • Deliver America • 7. – 8. Oktober 2026 • Caesars Forum, Las Vegas, USA
  • EuroShop Middle East • 26. – 28. Oktober 2026 • Dubai World Trade Centre, VAE
  • ISPO Amsterdam • 3. – 5. November 2026 • Amsterdam, Niederlande
  • Logistica Next • 3. – 5. November 2026 • Utrecht, Niederlande

1. Halbjahr 2027

  • NRF 2027: Retail’s Big Show • 10. – 12. Januar 2027 • Jacob K. Javits Convention Center, New York, USA
  • EuroCIS 2027 • 16. – 18. Februar 2027 • Messe Düsseldorf, Deutschland
  • Shoptalk Spring 2027 • 22. – 24. März 2027 • Mandalay Bay, Las Vegas, USA
  • Retail Technology Show 2027 • 21. – 22. April 2027 • ExCeL London, UK
  • Shoptalk Europe 2027 • Juni 2027 • Barcelona, Spanien

Outdoor Retailer 3 Treffpunkt der Outdoor- Branche

Datum: 19. – 21. August 2026

Ort: Minneapolis Convention Center, USA

Outdoor Retailer ist eine Fachmesse mit unzähligen Ständen, auf der Marken die Outdoor-Ausrüstung, Bekleidung und Schuhe des kommenden Jahres präsentieren.

Sie liegt “perfekt nach dem Höhepunkt der Sommersaison und vor der Herbstproduktion” und ist ein Marktplatz, auf dem Einzelhändler neue Stoffe anfassen, Ausrüstung testen und Großhandelsbestellungen für ihre Geschäfte aufgeben.

Es ist einer der besten Orte, um einzigartige amerikanische Outdoor-Marken zu entdecken, die in Europa oder Asien noch nicht erhältlich sind.

IFA Berlin - Die Veranstaltung für Home- & Consumer-Tech

Datum: 4. – 8. September 2026

Ort: Messe Berlin, Berlin, Deutschland

Die IFA Berlin ist eine große internationale Fachmesse für
Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte. Die Veranstaltung präsentiert über 1.900 Aussteller und zieht mehr als 200.000 Besucher an.

Für Fachleute aus dem Einzelhandel ist die Messe ein zentraler Beschaffungs-Hub, in dem ein bedeutender Teil der Besucher internationale Einkäufer und Entscheidungsträger der Branche sind, die ihre Jahresendbestände abschließen möchten.

Spezialisierte Bereiche wie IFA Global Markets bieten dedizierte B2B-Umgebungen, während sich die übrigen Hallen auf integrierte KI, Smart-Home-Ökosysteme und nachhaltige Haushaltsgeräte konzentrieren.

Diese fünftägige Veranstaltung dient als praktischer Ausblick auf die Markttrends des kommenden Jahres.

NRF 2026: Retail's Big Show

Datum: 15. – 17. September 2026

Ort: Expo Porte de Versailles, Paris, Frankreich

NRF 2026, Europas große Retail-Show, fokussiert auf aktuelle Technologien und die praktische Umsetzung im europäischen Markt.

Die Agenda hebt die Integration von KI für Nachfrageprognosen und Kundenservice hervor. Daneben geht es u. a. um das Wachstum von Retail-Media als strategische Einnahmequelle. Über Software hinaus befassen sich viele Sessions auch mit Nachhaltigkeitsanforderungen, zirkulärem Design und der Logistik grenzüberschreitender Zahlungssysteme.

Technische Demonstrationen und von Händlern geleitete Fallstudien geben Einblick dazu, wie diese Werkzeuge in realen Umgebungen funktionieren.

Diese Veranstaltung eignet sich besonders für Entscheidungsträger, die eine breite Perspektive auf aktuelle Branchentrends benötigen, um zu bestimmen, welche operativen Investitionen das Kapital tatsächlich wert sind.

CEOs entwickeln oft ganze Transformationsprogramme, die auf mehreren Säulen aufbauen.

  • 2018 startete Carrefour z. B. sein Transformationsprogramm „Carrefour 2022“ mit den Säulen Partnerschaften, E‑Commerce, Omnichannel, „besseres Sortiment“ und Effizienzsteigerung. [1]
  • Intersport verfolgt seit 2024 eine Omnichannel-Transformation, die seit 2025 mit neuen „Superstores“ (2.000–5.000 m²) ausgebaut wird.
  • Decathlon plant bis 2027 60 neue Filialen und setzt unter anderem auf Familienstores und das Thema Omnichannel.

 

Alle Retailer, die in 2026 für Ihre Kunden attraktiv bleiben wollen, müssen sich enorm anstrengen, um Ihre Kunden weiterhin für sich zu begeistern.

 

Die Erfahrung im Retailbereich hat mich jedoch gelehrt, dass es bei diesen Transformationsinitiativen fünf Fehler gibt, die weder rein mit der IT noch mit operativen Details zu tun haben.

 

Es handelt sich um Leadership-Fallen für Retail-CEOs:

  • Fehler 1) Fehlentscheidungen werden nicht zurückgenommen


    Wenn sich eine strategische Entscheidung mit der Zeit als falsch herausstellt, muss ich als CEO den Mut haben, die ursprüngliche Entscheidung zu hinterfragen und ggf. zurückzunehmen. Beispiele sind Entscheidungen zur Sortimentsstrategie oder z. B. zur internen IT. In Japan sagt man dazu: „Wenn du in den falschen Zug einsteigst, steig an der nächsten Station wieder aus. Je länger du damit wartest, desto teurer wird die Rückfahrt.“ Dies ist deshalb so zentral, weil zukünftige Entscheidungen durch bereits getätigte stark beeinflusst werden.

  • Fehler 2) Missachtung der Organisations-Reife


    Oft werden große Transformationen angepackt, obwohl der Zeitpunkt schlechter nicht sein könnte. Beispiel: In einem Unternehmen wird gerade ein Großteil der Führungskräfte ausgetauscht. Es entsteht Fluktuation auf allen Ebenen. Die Organisation ist deshalb derzeit nicht in der Lage, eine Transformation durchzustehen. So kann es kommen, dass ein CEO die richtige Entscheidung zum falschen Zeitpunkt umsetzt. Warten Sie, bis die Führungsmannschaft wieder stabil aufgestellt ist.

  • Fehler 3) Nur einen Teilaspekt der Transformation sehen


    Hier ist das beste Beispiel der Fokus auf die Entwicklung der „besten Technologie“ für die interne Abwicklung. Ein Tunnelblick auf Technologiefragen versperrt nicht selten den Blick auf das große Ganze im Business Modell. Statt zu fragen, wie man zum Beispiel alle Handelspartner nahtlos an einen Software-Monolith anbinden kann, sollte die Frage beantwortet werden, wie Kunden, Aktionäre oder Zulieferer von einer Veränderung profitieren würden. Die Annahme, dass die IT alle Transformationsprobleme lösen kann, ist ein fataler Irrglaube.

  • Fehler 4) Starr am alten Partner-Ecosystem festhalten


    Lidl hatte mit SAP zu lange den falschen Partner. Carrefour hatte zu wenige innovative Partner. Beide Unternehmen haben daraus gelernt und ihren Kurs korrigiert! Es ist sinnlos, zu lange in eine Partnerschaft zu investieren, wenn der Partner nicht innovativ ist. Unsere Kunden verlangen ein reibungsloses Einkaufserlebnis im Omnichannel. Lösungs- und Technologiepartner, mit denen man „schon immer zusammengearbeitet hat“ sind jedoch nicht automatisch die richtigen für eine datengetriebene, kundenzentrierte Zukunft.

  • Fehler 5) Den Menschen nicht zuhören


    Bei allen Transformationsprojekten ist ungefiltertes Feedback der eigenen Mitarbeiter aller Ebenen aus den Stores, aus der internen Organisation und von Partnern so nötig wie die Luft zum Atmen. Wie kommt eine ganz neue Warenkategorie bei den Kunden an? Welche Fehler zeigen sich bei Softwaretests eines neuen (Cloud-)Systems? Viel zu oft werden Bedenken oder Einwände von Mitarbeiten an der Basis ignoriert oder als unwichtig abgetan. Noch schlimmer ist es, wenn bereits eine Selbstzensur im Spiel ist, weil die Mitarbeiter Repressalien befürchten, wenn sie Bedenken äußern.


Am Ende entscheidet nicht die Anzahl der Transformations-Initiativen über den Erfolg einer Retail-Transformation, sondern die Fähigkeit der Geschäftsführung, die richtigen Dinge zur richtigen Zeit zu hinterfragen.

Sources | Quellen:

[1] https://www.carrefour.com/sites/default/files/2020-01/carrefour_2022_-_transcript_of_the_speech_of_alexandre_bompard.pdf